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Gewalt gegen Einsatzkräfte – Ein Appell an die Vernunft!

Gewalt gegen Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und anderer sicherheitsrelevanter Funktionen sind leider keine Seltenheit mehr. Immer häufiger werden Feuwehrmänner/-frauen, Polizisten/innen, Sanitäter/innen, Ordner, Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Sicherheitsingenieure  sowohl privat als auch im Einsatz beleidigt, behindert oder sogar angegriffen. Ordnungsdienste sehen sich agressiven Verbalattacken ausgesetzt (die ich hier nicht wiederholen möchte) und viele Einsatzkräfte können ihre Arbeit nicht effizient ausführen.

Es ist ganz egal, ob jemand diese Arbeit ehrenamtlich oder hauptberuflich macht, denn all diese Personen setzten sich dafür ein, dass wir „sicher“ sind, dass wir bei Bränden und Unfällen aller Art gerettet werden , dass unsere Sachgüter und auch unser geistiges Eigentum gesichert werden. Diese Menschen setzen sich für jeden Einzelnen von uns und unsere Gesellschaft ein,  auch wenn sie dabei einmal Fehler machen oder – wie alle anderen Menschen auch – ab und zu mal nicht perfekt oder schlecht gelaunt sind.

Warum erscheint es manchen Leuten  also sinnvoll, einen Polizisten zu verprügeln oder einen Feuerwehrmann oder eine Rettungssanitäterin bei der Arbeit zu behindern? Warum muss man einen Ordnungsdienstmitarbeiter anpöbeln, anspucken oder angreifen bzw. einem Sicherheitsingenieur, einem Brandschutzbeauftragten oder einer anderen Fachkraft erklären, dass er/sie keine Ahnung habe und eigentlich inkompetent sei?

Wir leben in einem Land, in dem Sicherheit großgeschrieben wird, so höre ich es immer wieder. Dazu gehört auch ein respektvoller Umgang miteinander und damit meine ich keine Uniformhörigkeit. Es geht schlicht und  einfach um gegenseitigen Respekt, den Respekt vor Menschen, die sich für andere einsetzen. Dazu gehören auch Polizisten!

Ich wünsche den drei Mitmenschen, den drei Emder Polizisten, die letzten Sonntag Opfer schwerer körperlicher Gewalt geworden sind, alles Gute!

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104235/3392109

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Nachlese Fachtagung Arbeitsschutz 2016 des TÜV NORD

Fachtagung Arbeitsschutz 2016 des TÜV NORD vom 08. – 09. Juni 2016 in Hamburg

Jedes Unternehmen ist für den Arbeitssicherheit seiner Mitarbeiter verantwortlich. Rund 60 Teilnehmer nutzten daher die Chance, sich auf der zweitägigen Fachtagung des TÜV NORD über die formalen Grundlagen des Arbeitsschutzes und aktuellen Änderungen der rechtlichen Vorgaben auszutauschen.

Die zwölf Vorträge an zwei Tagen bildeten hierbei die Grundlage für viele spannende Diskussionen, zum Beispiel zu den Fragen wie wir Arbeitsstätten sicher gestaltet können,  wie wir Risiken im Arbeitsschutz wahrnehmen, welche Haftungsfragen sich für den Arbeitgeber ergeben und wie einer Gefährdung durch psychische Belastungen entgegengewirkt werden kann.

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Event-Empfehlung: Fachtagung Arbeitsschutz

Gerne möchten wir unseren Lesern die Fachtagung Arbeitsschutz 2016 des TÜV NORD vom 08. – 09. Juni 2016 in Hamburg empfehlen.
Jedes Unternehmen trägt selbst die Verantwortung für eine Arbeitsschutzorganisation. Fehler bei der Arbeitsvorbereitung, Missachtung von Warnzeichen oder technisches Versagen sind nur einige Beispiele, die durch rechtzeitiges Handeln vermieden werden sollen. Über die vielen aktuellen Änderungen und rechtlichen Vorgaben muss zusätzlich eine speziell ausgebildete Person den Überblick behalten. Darum ist es für Sie als Fachkraft für Arbeitssicherheit erforderlich, stets auf dem allerneuesten Stand der gesetzlichen Anforderungen zu sein!

Auf der diesjährigen Arbeitsschutz Fachtagung des TÜV NORD werden die wichtigsten gesetzlichen und formalen Grundlagen dargestellt und diskutiert, welche Maßnahmen sich daraus für Sie als handelnde und verantwortliche Person ergeben.

Freuen Sie sich auch in diesem Jahr auf spannende Vorträge und kompetente Referenten, die Ihnen Rede und Antwort stehen. Auch Olaf Jastrob – Fachplaner für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit – ist mit einem Beitrag zum Thema „Die Organisationsstruktur bei Veranstaltungen unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit, Besuchersicherheit und Veranstaltungssicherheit“ mit dabei.

Weitere Themen sind:

  • Kennzahlen im Arbeitsschutz
  • Risikowahrnehmung und Umgang mit den unbekannten Auswirkung einer bekannten Gefahr
  • Betriebssicherheitsverordnung
  • Die Haftung des Arbeitgebers
  • Fortschreiben der Gefährdungsbeurteilung
  • Sicherheitsdatenblätter im Arbeitsschutz – modernes Werkzeug im Gefahrstoffmanagement
  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Nähere Informationen zur Fachtagung und Anmeldung finden Sie auf der Website des TÜV NORD: http://www.tuev-nord.de/de/messen-veranstaltungen-1829-fachtagung-arbeitsschutz-2016-115871.htm

Die Fachtagung ist vom Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e. V. mit 3 VDSI -Weiterbildungspunkten für Arbeitsschutz bewertet worden.

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Event-Branche reagiert zögerlich auf Arbeitnehmerüberlassung (AÜ)

Keine Event-Produktion ist ohne die Unterstützung durch Fremdpersonal zu realisieren. Personalbeschaffung in der Event-Branche ist ein Prozess, an den sich in den letzten Jahren immer mehr Forderungen Seitens des Gesetzgebers geheftet haben. Zwei Themen sorgen derzeit für Bewegung, Scheinselbständigkeit und  gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung (AÜ). Betrachtet man beide Themen isoliert voneinander, liefern sie viel Stoff für die Verunsicherung einer ganzen Branche. Dabei übersieht man leicht, welche Chancen sich ergeben, wenn die AÜ als strategisches Moment in die Unternehmensplanung aufgenommen wird.

Unser Wirtschaftssystem unterzieht sich seit mehr als einem Jahrzehnt einem Wandel, der für viele etablierte Industriebereiche gravierende Veränderungen mit sich brachte. Dabei wurden Standards anderer Branchen auf die Eventindustrie übertragen. Verordnungen, qualifizierte Lehrberufe, Haftung und Sicherheit sind einige der Schwerpunkte, mit denen sich die Branche erfolgreich auseinander setzte. Nun hat die Branche zwei weitere Punkte auf ihrer Agenda: Die Recherche von Scheinselbständigkeit und die Regelung der Personalgestellung durch Arbeitnehmerüberlassung.

Das Problem der Scheinselbständigkeit ist durch vermehrte Betriebsprüfungen der Deutschen Rentenversicherung wieder stark ins Bewusstsein des Veranstaltungsmarktes getreten. Während sich die Prüfung von Scheinselbständigkeit durch die Rentenversicherung mit der Vergangenheit eines Unternehmens beschäftigt, befasst sich die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung mit der Zukunft einer ganzen Branche. Unabhängig voneinander betrachtet stellen sich zwei einfache Fragen, deren Beantwortung mit großen Bemühungen und ebenso viel Kopfschmerz verbunden sein können. Betrifft es mein Unternehmen überhaupt? Und wie muss mein Unternehmen seinen Personalbedarf zukünftig realisieren, um möglichen Prüfungen durch die Rentenversicherung gelassen entgegen sehen zu können?

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FACHTAGUNG BESUCHERSICHERHEIT BEI VERANSTALTUNGEN

Fachtagung des TÜV NORD am 18.10.2016 in Hamburg

Rockkonzerte und Sportveranstaltungen, Stadtfeste und Jahrmärkte, ob in einer Halle, im Stadion oder im Freien, wir alle besuchen gerne Veranstaltungen. Wir wollen Spaß haben und eine schöne Zeit erleben. Wenn es um die Sicherheit geht, vertrauen wir dem Veranstalter, den Ordnungsdiensten und den zuständigen Behörden.

Doch leider kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Oftmals sind Gründe dafür, fehlende oder falsche Einschätzungen bezüglich der Sicherheit. In den vergangenen Jahren hat sich die Sichtweise auf die Anforderungen an das Sicherheitsmanagement von Veranstaltungen nachhaltig verändert. Es hat sich durchgesetzt, dass Gefährdungsanalysen durchgeführt und Sicherheitskonzepte geschrieben werden müssen und auch die Einbeziehung der Belange aller Beteiligten von Anfang an ist notwendiger denn je.

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SEXUELLE ÜBERGRIFFE BEI EVENTS: WIE KÖNNEN VERANSTALTER REAGIEREN?

Sexuelle Übergriffe bei größeren öffentlichen Veranstaltungen sind seit den Vorfällen in Köln und anderen deutschen Städten in den Fokus gerückt. Insgesamt wurden nach der Silvesternacht allein bei der Kölner Polizei mehr als 400 Sexualdelikte angezeigt. Aber auch schon vor der Silvesternacht 2016 war das Thema sexuelle Belästigungen bei Veranstaltungen ein bekanntes Problem.

Sexuelle Übergriffe bei Großveranstaltungen

Rund ein Viertel der registrierten sexuellen Belästigungen findet laut statistischer Auswertungen im Gedränge öffentlicher Veranstaltungen statt (Welt.de, 2016). In der Regel ist hierbei der kulturelle Hintergrund der Täter divers, trotzdem wählen diese ihre Opfer in den seltensten Fällen komplett willkürlich aus. Besonders Frauen unter Alkohol- und Drogeneinfluss gelten bei Festivals, Konzerten und Partys als „leichte Beute“, da ihr natürliches Misstrauen gegenüber fremden Personen, sowie ihr Reaktions- und Koordinationsvermögen herabgesetzt sind.

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